Biskuit Rezept und Tipps

Das Biskuit eignet sich besonders als Tortenboden. Vor allem bei belegten Obstkuchen wird dieser gerne verwendet. Jedoch fällt es manchen schwer, einen solchen Tortenboden aus Biskuit selber herzustellen. Daher hier einmal ein Rezept und verschiedene Tipps. Sicherlich gibt es noch mehr oder verschiedene Varianten, einen guten Biskuitteig herzustellen. Wer möchte, kann verschiedene Variationen ausprobieren und so den richtigen für sich finden.

Was man für einen Boden aus Biskuit benötigt:
120 g Mehl
180 g Zucker
80 g Speisestärke
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
2 Teelöffel Backpulver
2 – 3 Esslöffel warmes Wasser

Zubereitung des Biskuits

Als erstes sind die Eier dran. Hier trennt man das Eigelb vom Eiweiß. Wichtig! Beides wird benötigt und sollte daher in kleine Schälchen gefüllt werden. Nun nimmt man das Eigelb, kippt dieses in eine Schüssel und gibt die 2 Teelöffel mit dem warmen Wasser zu dem Eigelb hinz. Anschließend wird beides mit einem Schneebesen oder Handrührgerät schaumig geschlagen.

Nun die Hälfte des Zuckers und das Päckchen Vanillezucker in die Eigelbmasse einstreuen und diese gut mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät schlagen, bis das Ganze eine helle und cremige Masse ergibt. Wer nicht so viel Wert auf Handarbeit legt, kann auch einen Mixer verwenden.

Damit es später etwas zügiger geht, kann man den Backofen schon einmal auf 190 bis 200 Grad vorheizen und die Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Auf zum Eiweiß! Das Eiweiß mit einer Gabel oder einem Schneebesen steif schlagen. Während des Steifschlagens wird der restliche Zucker hinzugefügt, so dass sich dieser gut unter das Eiweiß mischen kann.

Was zusammen gehört, kommt auch wieder zusammen. Das steifgeschlagene Eiweiß wird über das cremig geschlagene Eigelb in der Schüssel gegeben.

Das Mehl, das Backpulver und die Speisestärke am besten in einer kleinen Schüssel gut mit einander vermengen und mischen. Diese Mischung wird nun mit einem Küchensieb über die in der Schüssel befindlichen Eigelb- und Eiweißmasse aufgestreut. Das verhindert, dass sich Klümpchen bilden können. Ist die Mischung aufgestreut, so wird mit einem Kochlöffel alles langsam und behutsam verrührt. Dabei darauf achten, dass das steifgeschlagene Eiweiß nicht zu sehr an Schaden nimmt.

So, fertig ist der Teig! Jetzt wird dieser gebacken. Dazu verwendet man eine Springform, die man vorher einfetten oder mit etwas Backpapier auslegen sollte. So bekommt man das Biskuit später leichter von der Backform. Den fertig gestellten Teig füllt man nun in die Backform beziehungsweise in die Springform und stellt diese in den Backofen. Die Backzeit beträgt etwa 25 Minuten. Dies kann abhängig von der Backart, Ober- und Unterhitze oder Umluft, sein. Nach knapp 25 Minuten kann man die Probe machen, ob der Teig auch gut ist. Am besten geht das mit einem Holzstäbchen. Dieses sticht man in den Teig und zieht es wieder langsam heraus. Es sollten keine klebrigen Rückstände des Teiges mehr am Holzstäbchen zurück bleiben.

Tipps rund um Biskuit

An Stelle von Wasser kann man auch Orangensaft für die Zubereitung nehmen. Damit wird der Biskuit feiner.

Einen Teil der Speisestärke durch Vanille-Puddingpulver ersetzen, dann schmeckt das Biskuit feiner.

An Stelle von weißem Kristallzucker kann man auch braunen Zucker verwenden, dann schmeckt das Biskuit intensiver.

Nur den Boden der Form einfetten aber nicht den Rand, so geht der Biskuit gleichmäßiger auf.

Probe durch Fingerdruck beim Biskuit: der Biskuit ist gar, wenn er auf Fingerdruck elastisch nachgibt.

Biskuitreste eignen sich gemahlen oder als Brösel sehr gut für Rezepte, bei welchen man Löffelbiskuits benötigen, also kühl und trocken aufheben.

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