Stichsauger für Bienenstiche oder Wespenstiche selber bauen

Spritze als Stichsauger umfunktionierenIn Apotheken oder Drogeriemärkten kann man so genannte Stichsauger erhalten, die man nach einem Bienenstich oder Wespenstich, aber auch bei Mückenstichen oder anderen Arten von Stichen einsetzen kann. Mit einem solchen Stichsauger wird dann das Gift aus der Einstichstelle heraus gesaugt. Das soll verhindern, dass die späteren Auswirkungen, wie Schwellungen oder übermäßiger Juckreiz, nicht so stark sind. Gerade für Allergiker, die auf Bienenstichen oder Wespenstichen stark reagieren, kann ein solcher Stichsauger besonders hilfreich sein.

Wer jedoch auf ein wenig Komfort verzichten kann, der kann sich einen solchen Stichsauger leicht selber bauen. Zudem ist diese Methode oft wesentlich kostengünstiger und in der Regel so klein, dass sie fast in jede Tasche passt.

Was benötigt man für einen Stichsauger

Wenn man einen Stichsauger selber bauen möchte, dann benötigt man nicht viel. Man beschafft sich aus einer Apotheke oder bei einem Arzt eine kleine Spritze. Man sollte dabei darauf achten, dass die Spritze selber nicht zu dick ist. Am besten sind in etwa die 10 ml Spritzen geeignet. Hat man sich eine solche Spritze beschafft, dann kann es losgehen.

Und so wird es gemacht

Man nimmt einfach die Spritze und schneidet am unteren Ende der Spritze die Öffnung ab. Dabei sollte später die kleine Öffnung nicht mehr vorhanden sein, sondern nur noch der Zylinder und der Kolben der Spritze. Mit einer Nagelfeile kann man nun die Schnittkante entgraten, so dass keine scharfen Stellen mehr vorhanden sind.

Das Gift mit dem Stichsauger absaugen

Wurde man nun von einem Insekt gestochen, so sollte man vorher erst einmal schnell überprüfen, ob kein Stachel mehr in der Einstichstelle steckt. Gegebenenfalls sollte man den Stachel, falls vorhanden, entfernen. Nun setzt man den selbst gebauten Stichsauger mit der aufgeschnittenen Stelle der Spritze auf den Stich auf und zieht den Kolben der Spritze langsam nach oben. Es sollte nun ein Vakuum entstehen, dass die Haut ein wenig in den Zylinder der Spritze zieht. Man sollte jedoch darauf achten, dass der Sog beziehungsweise das Vakuum nicht so groß ist. Nun hält man diese Position für mehrere Sekunden bis zu 3 Minuten.

Weiterhin sollte man auch darauf achten, dass durch den Sog oder das Vakuum kleine blaue Flecken, ähnlich wie bei einem Knutschfleck, entstehen können. Daher sollte man nicht unnötig langen oder zu starken Sog auf die Einstichstelle ausüben. Ein leichter Unterdruck reicht zu meist schon aus.

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