Tipps zum Vorbeugen und Behandeln von Heuschnupfen

Ein Heuschnupfen ist schon eine recht lästige Sache. Vor allem aber dann, wenn man auf alle möglichen Sorten von Pollen reagiert. Das kann einem das Leben unter Umständen richtig schwer machen. Glücklich kann der sein, der in den Monaten mit dem vermehrten Pollenflug im Innenbereich arbeiten kann. Wer jedoch im Freien arbeiten muss, für den kann es schon einmal recht schwer hergehen. Die Augen tränen und jucken ständig, die Nase läuft, man bekommt Kopfschmerzen und man fühlt sich einfach richtig schlapp. Besonders dann, wenn man mehrmals hintereinander niesen musste, kann der Akku ziemlich schnell leer sein. 

Was aber kann man tun, damit es in diesen Pollenflugmonaten nicht so lästig für einen wird. In vielen Fällen dürften Allergiker schon von alleine richtig handeln und den Pollen wenn möglich aus dem Wege gehen. Damit es für einen nicht so schwer wird, habe ich hier einmal einige Tipps und Tricks gegen Heuschnupfen zusammen gestellt. Da ich selber schon seit Jahren unter Heuschnupfen leide und auch noch auf dem Land lebe, habe ich selber schon einige Dinge ausprobiert. Einige davon haben einem geholfen und andere waren weniger geeignet. Da jedoch jeder anders auf Einflüsse reagiert, schreibe ich diese Tipps trotzdem mit auf. 

Heuschnupfen vorbeugen

Mit einigen einfachen Tricks kann man dem Heuschnupfen ein wenig entgegen wirken und so die allergischen Reaktionen vermeiden beziehungsweise so verringern, dass es nicht gleich einen Umhaut. 

Den Pollen aus dem Wege gehen

Wer kann, sollte an Tagen mit vermehrtem Pollenflug sich im Innenbereich der Wohnung, des Hauses oder ähnlichem aufhalten. So setzt man sich erst gar nicht oder nur sehr gering dem Pollenflug aus und die Reaktionen auf den Pollenflug bleiben zum größten Teil aus. Arbeiten, die man auch in den Abendstunden verrichten kann, sollte man nicht tagsüber machen. 

Fenster und Türen geschlossen halten

Hält man sich tagsüber in einem Raum, einer Wohnung, Haus oder ähnlichem auf, dann sollte man Fenster und Türen geschlossen halten. Das sollte man zumindest den Tag über. In den Morgenstunden oder Abendstunden kann man dann die Fenster und Türen wieder öffnen. So verhindert man, dass die Pollen übermäßig in die Räumlichkeiten gelangen können. 

Mundschutz bei Arbeiten im Freien tragen

Wenn man schon im Freien arbeiten muss und starker Pollenflug herrscht, dann sollte man einen Mundschutz tragen. Solch einen Mundschutz bekommt man zum Beispiel im Baumarkt. Dieser bedeckt den Mund und die Nase, so dass die Pollen den Weg erst gar nicht in die Atemorgane schaffen. Das mag vielleicht für die Nachbarn lustig aussehen, hilft einem jedoch enorm. 

Eine Brille für die Augen

Wenn einem nicht nur die Nase läuft, sondern auch die Augen anfangen zu jucken, dann kann eine Schutzbrille richtig gute Dienste leisten. Es gibt Brillen, die auch an den Seiten geschlossen sind, so dass die Pollen erst gar nicht oder nur in sehr geringen Mengen in die Augen gelangen können. 

Beim Rasenmähen

Wer einen Rasen sein eigen nennen kann, der wird sicherlich das Spiel kennen. Kaum fängt man an, den Rasen zu mähen und schon fangen die Augen und die Nase an, Probleme zu bereiten. In einem solchen Fall sollte man auf den Mundschutz oder / und auf die Schutzbrille zurück greifen. Wer kann, der sollte den Rasen in den Morgen- oder Abendstunden mähen. Dann ist der Pollenflug zumeist nicht mehr so schlimm. Besonders in den Morgenstunden sind die Pollen häufig noch durch die nächtliche Luftfeuchtigkeit gebunden und fliegen nicht mehr so stark. 

Rasenkanten schneiden

Gerade beim Schneiden der Rasenkanten hängt man in der Regel recht nahe mit der Nase über dem Rasen. Wer keinen Trimmer hat sondern nur eine Rasenschere, für den kann dieser Tipp behilflich sein. Mit einer Sprühflasche, gefüllt mit klarem und sauberem Leitungswasser, sprüht man die zu schneidenden Kanten vorher ein wenig ein. So können die Pollen dann nicht so stark fliegen. Zwar ist das Schneiden der Rasenkanten dann ein wenig schwieriger dafür sollte aber der Effekt ein wenig überwiegen. 

Staubige Arbeiten

Wer zumeist unter Heuschnupfen leidet, der wird sicherlich auch schon mal festgestellt haben, dass er dann auch bei staubigen Arbeiten niesen muss. Auch in einem solchen Fall kann man die Erscheinungen ein wenig lindern, in dem man sich ein Tuch oder einen Mundschutz vor Mund und Nase zieht. 

Hausstaub mit feuchtem Lappen aufwischen

Bei einer Heuschnupfenallergie sollte man nie den Hausstaub mit einem trockenen Tuch entfernen. Das Tuch sollte immer feucht sein, da nur so verhindert werden kann, dass der Staub aufgewirbelt wird und dann wieder durch die Luft fliegt. Diese Atmet man schließlich dann wieder ein. 

Staubsaugerfilter / Feinstaubfilter erneuern

Zum Beginn der Heuschnupfensaison sollte man den Feinstaubfilter des Staubsaugers erneuern und gegen einen neuen austauschen. Dieser Feinstaubfilter filtert nicht nur den feinen Staub sondern auch die Pollen. 

Terrassen nass abwischen

Bei gefliesten Terrassen kann man sich beim abwischen besser gegen den Pollenflug schützen, wenn man diese mit einem feuchten Tuch abwischt und nicht einfach nur kehrt. Auch hier werden die Pollen besser gebunden und können nicht wieder zurück in die Umgebungsluft. 

Nicht auf den Rasen legen

Wer unter Heuschnupfen leidet und auch allergische Reaktionen an der Haut bemerkt, der sollte den Kontakt mit der blanken Haut und dem Rasen meiden. Also nicht mit freien Beinen oder Oberkörper so auf den Rasen legen, sondern immer eine Decke oder ein Handtuch unterlegen.  

Heuschnupfen behandeln

Medikamente gegen Heuschnupfen

Medikamente, ob in Tablettenform, als Spray oder Tropfen, verschaffen einem in dem meisten Fällen recht schnell eine Besserung der Beschwerden. Viele dieser Medikamente kann man in den Apotheken Rezeptfrei erhalten. Bevor man jedoch einfach mit einer eigenen Dosierung und irgendeinem Medikament beginnt, sollte man mit einem Arzt sprechen und alles Abklären. 

Wenn die Augen jucken und tränen

Eine klassische Reaktion bei Heuschnupfen ist das Tränen und Jucken der Augen. Hat es einen einmal getroffen, dann kann ausgedehntes Augenwaschen beziehungsweise der Augenpartien mit kalten oder warmen Wasser schnell Abhilfe und Linderung verschaffen. Manche Personen reagieren besser auf kaltes Wasser und einige besser auf warmes Wasser. Das muss man für sich selber herausfinden. Durch das Waschen werden zudem noch die Pollen herausgewaschen und können so für keine weitere Reizung mehr sorgen. 

Auch können kalte oder warme Kompressen, die man dann auf die Augen legt, Linderung verschaffen. Diese sollte man am besten für mehrere Minuten auf den Augen liegen lassen. 

Auch kann eine kalte Flasche eines Getränks helfen. Diese Flasche hält man sich dann auf das Auge. Auch das kann die allergische Reaktion ein wenig lindern. 

Wenn die Nase läuft

Neben dem üblichen Nasenspray kann man auch noch etwas anderes versuchen. Wenn man Zeit hat, dann sollte man sich ein kühles und feuchtes Tuch über das ganze Gesicht legen und dann für einige Minuten die Augen zu machen. Mit der Zeit tritt dann bei vielen eine Linderung ein. 

Ein Eis oder ein kaltes Getränk für das Wohlbefinden

Als Heuschnupfenpatient trinke ich selber an starken Pollenflugtagen gerne ein schön kaltes Getränk oder esse mir ein Eis. Die Kühle verschafft nicht nur ein Wohlbehagen, sondern die Kühle lindert auch die Auswirkungen des Heuschnupfens, da die Schleimhäute durch die Kühle wieder abschwellen.

So, ich denke, damit habe ich jetzt einmal einige Tipps aufgezählt, mit denen man dem Heuschnupfen ein wenig begegnen kann. Wer noch weitere gute Tipps auf Lager hat, der soll hiermit aufgefordert sein, diese als Kommentar am Ende des Beitrages zu hinterlassen. Vielleicht kann man so anderen Leitgenossen ein wenig helfen. 

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