Zeit für das Beenden von abgestürzten Programmen ändern

Wenn man Windows dazu veranlasst hat, herunterzufahren, dann kann es unter Umständen vorkommen, dass das eine oder andere Programm hängen bleibt und abstürzt. Ist das einmal der Fall, dann kann das Herunterfahren von Windows schon einige Zeit in Anspruch nehmen. Das liegt daran, dass Windows aus Sicherheitsgründen beim Herunterfahren eine gewisse Zeit wartet, bis alle Programme beendet sind. Manchmal benötigt halt ein Programm schon mal länger, bis es alle Daten gesichert hat und geschlossen werden kann. Jedoch kann es gerade beim Herunterfahren vorkommen, dass das Programm beim Speichern der Daten und dem anschließenden Schließen einfach abstürzt. Somit verlängert sich dann die Wartezeit. Wem diese Wartezeit jedoch zu lang erscheint, der kann diese Zeitspanne über die Registry verkürzen.
 
Dazu startet man die Registry von Windows und navigiert zu dem Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control. Hier sucht man in der rechten Fensterhälfte nach dem Eintrag WaitToKillServiceTimeout. Bei Windows 7 wird dieser Wert zum Beispiel mit 12000 angegeben. Dieser Wert drückt die Zeit in Millisekunden aus, die Windows zum automatischen Beenden der Programme wartet. Kann das Programm in dieser Zeit nicht beendet werden, so wird der entsprechende Prozess beziehungsweise das Programm einfach gekillt.
 
Möchte man diesen Wert nun ändern und damit die Wartezeit verkürzen, so klickt man doppelt auf den Eintrag WaitToKillServiceTimeout. Es öffnet sich ein kleines Fenster mit der Beschriftung Zeichenfolge bearbeiten. Hier gibt man dann einen neuen Wert ein, wie zum Beispiel 11000, 10000 oder 9000. Je geringer der Wert, desto schneller werden hängen gebliebene Programme beendet. Anschließend alles mit OK bestätigen und die Registry schließen. Nach dem nächsten Neustart von Windows wird dieser Wert dann übernommen.

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